Leitung

        Annalena Siebold

Leitung des Kinderhauses

Staatl. anerkannte Erzieherin

Ich arbeite seit August 2012 im Kinderhaus. Im Juni 2016 bin ich in die Leitungsfunktion gewechselt.

Die Arbeit mit den U3-Kindern begeistert mich besonders, da ich es sehr spannend finde diese kleinen Menschen ein Stück ihres Weges zu begleiten. Gerade in den ersten drei Lebensjahren geschieht unglaublich viel ihrer Entwicklung.

Ich habe 2014 und 2015 eine zusätzliche Ausbildung abgeschlossen, welche sich ausschließlich mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren beschäftigt. Während dieses Jahres ist mir wieder neu bewusst geworden, welche unglaublichen Leistungen unsere Kinder jeden Tag vollbringen. Aber auch wie viel Verantwortung wir tragen, sie liebevoll und geduldig zu begleiten, damit sie zu kompetenten und selbstständigen Persönlichkeiten heranwachsen können. Unsere Gesellschaft braucht selbstbewusste und starke Menschen, die sich ihrer eigenen aber auch der Fähigkeiten anderer bewusst sind. Diese Grundlagen der Selbstwirksamkeit werden schon früh gelegt. Ich möchte den Kindern eine gute Entwicklung ermöglichen, indem ich ihnen Zeit und Material zur Verfügung stelle, ihnen den Raum zur autonomen Bewegungsentwicklung gebe und ihnen durch liebevolle Pflege Zuwendung schenke.

All das kann ich mit der Unterstützung die ich durch Gott erhalte schaffen. Er ist Basis meines Lebens, die ich durch mein Handeln an die Kinder weitergeben möchte.


Carolin Marschall

Personalfachkraft

Staatl. anerkannte Erzieherin, BA Sozialearbeit, CVJM Sekretärin (theologischer Abschluss Kirche Hessen Nassau)


Elisabeth Müller

-derzeit in Elternzeit-

Leitung des KinderhausesElisabeth
Staatl. anerkannte Dipl. Sozialpädagogin

 

Ich habe an der Fachhochschule in Darmstadt Soziale Arbeit studiert. Mein Anerkennungsjahr machte ich beim Landkreis Darmstadt-Dieburg im Bereich des Fallmanagements. Dort habe ich auch von 2007 bis 2012 gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich an verschiedenen Weiterbildungsangeboten teilgenommen, z. B. zu interkultureller Kompetenz oder klientenorientierter Beratung.

Ich lebe seit meiner Geburt im urbanen Bereich. Das Leben auf dem Land kenne ich nur von meinen Großeltern, die teilweise in der Landwirtschaft groß geworden sind.

Dennoch habe ich eine sehr enge Verbindung zur Natur, insbesondere zu Tieren. Mein Mann und ich haben es uns zum Hobby gemacht die verschiedenen Zoos und Tierparks in Deutschland und dem Rest der Welt zu erkunden und die dort ausgestellten Tiere zu bewundern. Ich tue dies, indem ich diese Tiere genau beobachte und mich ausführlich über sie informiere. Hier nutze ich die neuen Medien, vor allem das Internet, aber auch alte Medien, wie Bücher und die direkte Befragung der Tierpfleger. Das Wissen, das ich mir dadurch angeeignet habe, gebe ich gerne und kindgerecht weiter.

In der Arbeit mit Kindern ist es mir sehr wichtig, einen ganzheitlichen Ansatz zu praktizieren und das Kind als individuelle Einheit zu sehen. Hier stütze ich mich auf die Systemik, die mir eine theoretische Grundlage für diesen pädagogischen Ansatz bietet.

Mir ist es ein Anliegen, Kinder anzuleiten und ihnen die Freude am Lernen und Forschen zu vermitteln. Dies ist für sie auf dem weiteren Lebensweg von enormer Bedeutung, ist die Freude am Lernen doch Grundlage für Erfolg in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf.

Ein Thema, welches mich besonders interessiert, ist die Sprachentwicklung von Kindern, zu welcher ich meine Diplomarbeit verfasst habe. Besonders das Thema der Mehrsprachigkeit in Familien finde ich spannend, da sich hier wieder zeigt, wie sehr Köper, Seele und Geist des Menschen im Einklang sind und zu welchen Leistungen der Mensch im allgemeinen fähig ist.


 

Gabriele Behnke

Gabriele– derzeit nicht  im Kinderhaus aktiv-

Leitung des Kinderhauses
Staatl. anerkannte Erzieherin
Diplom-Resonanz-Coach
Resonanz-Kinder- und Jugendcoach
Resonanz-Masterabschluss
Beratung–Coaching–Training

In meiner Kindheit lebten wir die meiste Zeit auf Wiesen, Äckern und Höfen. Der Umgang mit Tieren und Naturereignissen war nicht in Projektarbeit gebettet, sondern mehr oder weniger freiwillig. So hatten wir noch das Glück, soziales Gefüge und feinmotorische Übungen am Objekt zu erlernen, ohne einer ständigen Kontrolle oder pädagogischer Qualitätsprüfung zu unterliegen.

Den Kindern unserer „Schatzkiste“ bereite ich Nischen und Rückzugsmöglichkeiten, ihre ganz persönlichen Entwicklungsschritte einschätzen zu lernen und über das Begreifen ihre Sinne zu schärfen.

Mit den Kindern den Wald erkunden, nicht die vorgegebenen Wege, sondern ins Waldesinnere, wo das wirklich „Spannende“ passiert. Am Bachlauf Weinbergschnecken entdecken, mitnehmen und diesen ein angenehmes Terrarium einrichten. Dafür in Büchern stöbern, Leute befragen, wissen wollen, verstehen lernen. Informieren eben, was diese Tiere brauchen, um sich wohl zu fühlen und erleben, wie sie wohl versorgt und zufrieden ihre Eier im warmen Sand ablegen und damit den Kindern ein anschauliches Naturereignis bieten (Nachwuchs nach drei Wochen). Über dieses „Begreifen“ Fürsorge für solch kleine Wesen vermitteln und die einzigartige Vielfalt unseres Schöpfers erleben.

Die vor 30 Jahren entdeckte Berufung konnte ich immer mehr mit Gelassenheit und Erfahrung füllen. Die ersten Jahre meiner Ausbildung und Ausübung führten mich in sonderpädagogische Einrichtungen wie Familienheime und ein Internat für gehörlose Jugendliche.

Mit der Geburt meiner beiden Söhne entschied ich mich dann für eine längere Familienpause und stieg nach 10 Jahren erst wieder in einen geregelten Kindertagesstättenbetrieb ein. Mit der Entscheidung eine Familie zu gründen wuchs meine Neugierde, die Zusammenhänge von Familienstrukturen zu ergründen.

Meine Fortbildungsmaßnahmen der letzten Jahre gingen in Richtung „systemische Familienberatung“ (nach Virginia Satir) und Integration von Kindern mit Auffälligkeiten.

Über mehrere Jahre entwickelte und strukturierte ich mit einem neu zusammengestellten Team eine Kindertagesstätte mit Integrationsplätzen. In dieser Zeit konnte ich wichtige Erfahrung sammeln als stellvertretende Leitung dieser Einrichtung.